Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie & Suchtmedizin

Der Ärztliche Leiter Dr. André Bönsch mit seinem Team

Unser Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Suchtmedizin liegt im Herzen Göppingens. Mehrere Ärzte stehen unseren Patienten dort für Diagnostik und ambulante Behandlung zur Verfügung. Wir heißen Sie herzlich willkommen!

Praxis

Seit dem 1. April 2022 stehen wir Ihnen als Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) unter dem Dach der Christophsbad Klinikgruppe zur Verfügung.

In unserem MVZ arbeitet ein Team aus Ärzten und Medizinischen Fachangestellten unter der Leitung von Dr. med. André Bönsch. Gemeinsam sind wir für Sie Ansprechpartner in den Fachbereichen Neurologie, Psychiatrie und Suchtmedizin.

  • Der Empfangsbereich im MVZ ist modern und großzügig eingerichtet.
  • Im Wartezimmer der Praxis für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Suchtmedizin liest eine Dame in ruhiger Atmosphäre. Sonne dringt durch die Fenster und beleuchtet einen Stuhl für Kinder.
  • Eine junge Ärztin im Gespräch mit einer Patientin
  • Blick in ein Behandlungszimmer mit Doppler und Behandlungsstuhl
  • Eine junge Ärztin bei der Ultraschall-Untersuchung einer Patientin
  • Im Wartezimmer der Praxis für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Suchtmedizin liest eine Dame in ruhiger Atmosphäre. Sonne dringt durch die Fenster und beleuchtet einen Stuhl für Kinder.

Krankheitsbilder

In unserem MVZ können wir eine Vielzahl verschiedener psychischer und neurologischer Erkrankungen abklären und behandeln, sofern diese keinen stationären Aufenthalt notwendig machen.

Typische psychiatrische Erkrankungen

  • Suchterkrankungen
  • Depressionen, auch reaktive Belastungen (Trauerreaktionen, Anpassungsstörungen, Burnout-Symptome)
  • Bipolare Störungen (manisch-depressive Erkrankungen)
  • Schizophrenien und Psychosen anderer Ursache, zum Beispiel drogeninduziert, schizoaffektiv
  • Angsterkrankungen und Phobien wie Agoraphobie, Tierphobien, soziale Phobie („Lampenfieber“), generalisierte Angststörungen, Panikattacken
  • Zwangserkrankungen wie Wasch- oder Kontrollzwänge
  • Essstörungen
  • Schlafstörungen, in Überschneidung mit der Neurologie auch Restless-Legs-Syndrome, Narkolepsien
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Somatoforme Störungen
  • Autismus-Spektrum-Erkrankungen (beispielsweise Asperger-Syndrom)
  • Aufmerksamkeitsstörungen (ADHS)

Typische neurologische Erkrankungen

  • Epilepsien, dissoziative Anfälle, Abklärung und Therapie weiterer Bewusstseinsstörungen, Klärung von Sturzursachen und Gangstörungen
  • Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
  • Kopfschmerzen (Migräne, Spannungskopfschmerzen sowie alle anderen selteneren Gesichts- und Kopfschmerzarten)
  • Rückenschmerzen und andere Schmerzzustände
  • Morbus Parkinson, Tic-Erkrankungen (beispielsweise Tourette-Syndrom), Dystonien, Tumorerkrankungen
  • entzündliche Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Guillain-Barré-Syndrom, CIDP, Borreliose
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Demenzen
  • Abklärung und Behandlung von Krämpfen, Lähmungen oder Sensibilitätsstörungen (Kribbeln, Taubheitsgefühle)
  • Erkrankungen des peripheren Nervensystems und Engpasssyndrome (Karpaltunnel-Syndrom, Polyneuropathien)
  • Muskelerkrankungen und Erkrankungen des neuromuskulären Übergangs (Myositis, Myasthenia gravis)
  • Schlaganfälle und Hirnblutungen und deren neurologische und psychiatrische Folgen

Leistungsspektrum

Wir bieten verschiedene neurologische und psychologische Untersuchungen an.

Psychologische Untersuchungen

Störungen von Gedächtnis, Sprache oder in alltäglichen Verrichtungen wie Essen, Ankleiden, Waschen, also der Fähigkeit sich selbst zu versorgen, sind die unsichtbaren Symptome einer beginnenden beziehungsweise fortgeschrittenen Demenz. Dazu kommen Störungen in der eigenen Wahrnehmung und in höheren Denkfunktionen.

Eine Demenzerkrankung kann mit Hilfe testpsychologischer Verfahren, einer neurologischen und psychiatrischen Untersuchung sowie weiterer diagnostischer Verfahren aufgedeckt und entsprechend objektiviert werden. Dabei kommt dem Erfassen von Veränderungen im Verlauf der Erkrankung mit entsprechenden Auswirkungen auf die alltagsrelevanten Funktionen eine wichtige Aufgabe zu.

Testpsychologische Verfahren sind wichtige Bestandteile bei der Diagnose von psychiatrischen Erkrankungen sowie dem Nachweis und der Verlaufskontrolle von kognitiven Beeinträchtigungen (etwa im Rahmen von Demenzprozessen). Sie werden in Form von Selbstbeurteilungsbögen durch den jeweiligen Patienten oder in Form von Fremdbeurteilungsbögen durch das Praxisteam erfasst. In der Regel umfasst die Diagnostik beide Formen, wobei die Testergebnisse nur in Verbindung mit einem ausführlichen Arzt-Patienten-Gespräch bedeutsam sind.

Neurologische Untersuchungen

Die Elektroneurographie ist ein Verfahren zur Messung der Leitgeschwindigkeit der Nervenbahnen von Kopf, Rumpf oder Gliedmaßen. Mit dieser Untersuchung kann die Funktionsfähigkeit der muskelversorgenden Nervenbahnen oder der Nerven, die an der Gefühlsvermittlung beteiligt sind, untersucht werden. Häufig wird diese Untersuchungsmethode bei der Diagnostik einer Polyneuropathie (einer chronischen Nervenschädigung, etwa im Rahmen eines Diabetes mellitus) oder zur Diagnose eines Karpaltunnel-Syndroms eingesetzt.

Die Elektromyographie wird zur Diagnostik der elektrischen Versorgung der Muskulatur eingesetzt. Sie kann sowohl Auskunft im Rahmen von Muskelerkrankungen als auch im Rahmen von Erkrankungen zuführender Nervenbahnen geben.

Bei der Elektroenzephalographie wird die vom Gehirn ausgehende elektrische Aktivität von der Kopfhaut abgeleitet. Die Nervenströme entstehen durch die dauernde Kommunikation der Nervenzellen des Gehirns untereinander, wobei die jeweilige Aktivität von verschiedenen Faktoren abhängt und sich im Schlaf vom Wachzustand, zum Teil auch altersabhängig, unterscheidet.

Die Elektroenzephalographie hat ein breites Anwendungsfeld. Sie wird schwerpunktmäßig in der Epilepsiediagnostik angewandt, das heißt in der Diagnose und Zuordnung der verschiedenen Epilepsietypen, und damit auch als Voraussetzung für die Art der jeweiligen Therapie.

In den letzten Jahren dient die Elektroenzephalographie auch der Verlaufsbeobachtung verschiedener Therapien in der Psychiatrie, beispielsweise im Rahmen der Clozapintherapie und der damit einhergehenden EEG-Veränderungen. Gerade bei älteren Menschen führen auch Durchblutungsstörungen zu EEG-Veränderungen. Tumore oder Schlaganfälle können das Hirnstrombild ebenfalls verändern.

Bei evozierten Potenzialen handelt es sich um neurologische Untersuchungsmethoden zur Überprüfung der Leitfähigkeit und Funktionsfähigkeit von Nervenbahnen, etwa bei Patienten mit Multipler Sklerose. Je nachdem, welches System einer Reizung unterliegt, spricht man von visuell, akustisch oder somatisch evozierten Potenzialen.

Die somatosensorischen Potenziale (SSEP) dienen dem Nachweis von Schädigungen beziehungsweise der Intaktheit der sensiblen Leitungsbahnen zwischen den freien Nervenenden in der Peripherie und dem Gehirn. Veränderungen finden sich im Rahmen einer Vielzahl von Schädigungen, etwa im Rahmen einer Multiplen Sklerose, von tumorösen Veränderungen oder auch degenerativen Erkrankungen wie der Chorea Huntington. Sie können auch im Rahmen von Wirbelsäulenerkrankungen (Spinalkanalstenosen, Bandscheibenvorfällen) entsprechend verändert sein.

Die visuell evozierten Potenziale werden nach visueller Reizung von der Kopfoberfläche abgeleitet. Als Reiz dienen entweder Licht oder entsprechende Muster (Schachbrett). Die ermittelten Latenzen und die Höhe des abgeleiteten Potenzials können hier Aufschluss über die Funktion der Sehnerven und der Sehverarbeitung geben. Die Domäne der visuell evozierten Potenziale liegt im Nachweis von De- beziehungsweise Remyelinisierungsprozessen (beispielsweise im Rahmen der Multiplen Sklerose).

Als akustisch evozierte Potenziale werden elektrische Phänomene verstanden, die durch unterschiedliche Schallreize entstehen und als Oberflächenpotenziale von der Kopfhaut oder im Gehörgang abgeleitet werden können. Für die Praxis relevant sind die sogenannten frühen Hirnstammpotenziale. Diagnostisch eingesetzt werden die akustisch evozierten Potenziale zur nichtinvasiven Diagnostik von Prozessen im Hirnstamm, etwa von Herden im Rahmen der Multiplen Sklerose oder tumorösen Prozessen, oder im Rahmen des Nachweises einer Hirnstammbeteiligung im Rahmen des Schlaganfalles.

Weitere medizinische Untersuchungen

Ultraschalluntersuchungen der Halsgefäße (Karotisarterien) sowie von Gefäßen, die das Gehirn versorgen, spielen in der modernen Neurologie eine zunehmend größere Rolle. Sie dienen dazu, Gefäßverengungen aufzudecken, die zu einer Minderversorgung des Gehirns mit der Folge von Schlaganfallsymptomen oder Schwindel führen. Außerdem spielen sie bei der Abklärung von Demenzen und ihrer ursächlichen Einordnung eine Rolle. In unserem MVZ können wir alle wichtigen Untersuchungen von Hals- und Hirngefäßen anbieten. 

Je nach Fragestellung können wir auch bestimmte Laboruntersuchungen durchführen, beispielsweise um den Medikamentenspiegel bei Patienten zu kontrollieren. Dies ist bei der Einnahme von Antiepileptika oder Antipsychotika, manchmal auch bei stimmungsstabilisierenden Medikamenten empfehlenswert. 

Kontakt & Anfahrt

Ärztlicher Dienst

Bild des Facharztes Dr. med. André Bönsch
Dr. med. André Bönsch

Ärztlicher Leiter
Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Suchtmedizin

Bild der Fachärztin Dr. med. Kerstin Kellermann
Dr. med. Kerstin Kellermann

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

Bild der Fachärztin Sonja Höller-de Moraes
Sonja Höller-de Moraes

Fachärztin für Neurologie

Bild der Fachärztin für Neurologie Dr. med. Nelli Ougier
Dr. med. Nelli Ougier

Fachärztin für Neurologie

Bild der Fachärztin für Neurologie Antje Janssen
Antje Janssen

Fachärztin für Neurologie

Medizinische Fachangestellte

Die vier Medizinischen Fachangestellten der Praxis für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Suchtmedizin in Göppingen

Unsere Öffnungszeiten

Wir behandeln Sie täglich während unserer Sprechzeiten von

Mo. – Fr. 08:00 – 11:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Anfahrt

Sie erreichen uns fußläufig vom Göppinger Bahnhof aus in etwa 5 Minuten über die Marktstraße in Richtung Rathaus in der Stadtmitte. Der Eingang zu unserem MVZ liegt in der Spitalstraße.  

Mit dem Auto haben Sie zum Parken verschiedene Parkhäuser in der Göppinger Innenstadt zur Auswahl, welche sich in unserer unmittelbaren Umgebung befinden. Dazu zählen das Parkhaus am Bahnhof, das Parkhaus Friedrichsbau und das Parkhaus Marktgarage.   

Ziehen Sie öffentliche Verkehrsmittel vor, ist die Haltestelle am Bahnhof beziehungsweise der ZOB Göppingen ebenfalls fußläufig in nur wenigen Minuten erreichbar 

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Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)
Facharztpraxis für Neurologie und Psychiatrie
Marktstraße 16 (Eingang Spitalstraße)
73033 Göppingen

Tel.: +49 (0) 7161-70099
Fax: +49 (0) 7161-69628
E-Mail: goeppingen@mvz-christopshbad.de